Das Bildungsvolksbegehren „Österreich darf nicht sitzen bleiben“ läuft nur noch bis 10. November. Die Katholische Jugend Österreich (KJÖ) wünscht sich eine Schul- und Bildungsdebatte, die SchülerInnen und StudentInnen in den Mittelpunkt stellt.
Dass Bildung wieder in den Fokus von Medien und Politik rückt, sieht die KJÖ sehr positiv, auch wenn die größte Jugendorganisation Österreichs nicht alle Forderungen unterstützen kann: „Die SchülerInnensicht steht im Vergleich zu den Systemreformen zu wenig im Vordergrund. Was für Folgen hat es für die SchülerInnen, zum Beispiel den ganzen Tag in der Schule zu sein?“, fragt sich Tamara Solnitzky, ehrenamtliche Vorsitzende der KJÖ.
Es ist an der Zeit, dass sich im österreichischen Schulsystem endlich etwas bewegt. Schule soll nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung sein, sondern auch die Persönlichkeitsbildung fördern. SchülerInnen müssen dort wichtige Schlüsselqualifikationen für das spätere Leben erwerben können. Schwerpunkt muss der Mensch bleiben, nicht wirtschaftliche oder parteipolitische Faktoren.
Bis morgen, Donnerstag, 10.11. kann noch jede/r österreichische Staatsbürger/in mit vollendetem 16. Lebensjahr das Bildungsvolksbegehren an Gemeindeämtern und magistratischen Bezirksämtern ihres Hauptwohnsitzes unterstützen. Näheres unter: www.nichtsitzenbleiben.at